Nachhaltige Unternehmensführung

Arbeitskreis in der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V.

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Startseite Klartext Ein Plädoyer für das CSR-Controlling

Ein Plädoyer für das CSR-Controlling

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Prof. Dr. James Bruton

James Bruton Consulting

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CSR ist heute im Trend und Unternehmen bemühen sich um ein möglichst vorteilhaftes Moral-Image in der Öffentlichkeit. Aber wo sind diese Aktivitäten im Unternehmen am besten angesiedelt? Wo ist der „Ort“ der Moral? Marketing und Vertrieb oder eventuell die Personalabteilung sind naheliegende Alternativen, betrachtet man die Bedeutung der Stakeholdergruppen der Kunden und Mitarbeiter. Tatsächlich werden CSR-Aktivitäten in der Praxis von diesen Abteilungen aus geplant, organisiert und gesteuert. Das greift aber zu kurz.

Es gibt mehr Stakeholder als nur Mitarbeiter und Kunden, so wichtig diese auch sind. Und diese diversen Gruppierungen haben keineswegs gleichgerichtete Interessen. Es ist daher von Vorteil, wenn sich die Unternehmung dabei positioniert – das ist die selbst gewählte Messlatte für ihre Aktivitäten – und sich um eine Balance der unterschiedlichen Interessen bemüht. Das ist schwieriger, als es zunächst klingt. Ohne Einbettung in der Gesamtstrategie der Unternehmung geht es gar nicht.

Damit eröffnet sich eine neue Perspektive. Die Umsetzung und Begleitung der Unternehmensstrategie gehört zu den klassischen Controlling-Aufgaben. Aber der Controller als Treiber von CSR im Unternehmen? Klingt zunächst vielleicht absurd, vermutet man im Controller doch den Zahlenmenschen, der CSR-Aktivitäten gegenüber eher kritisch eingestellt ist. Jedoch mit Hilfe moderner Werkzeuge, wie beispielsweise Analytic Hierarchy Process (AHP), kann der Controller hier einen exzellenten Job machen.

 
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